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E-Rallye findet nicht statt

2010 sind wir als Initiative angetreten, mit dem Ziel im Jahre 2012 zwölf Elektroautos im Stadtgebiet Heinsberg zu haben. Diese Teiletappe wurde erfolgreich geschafft. In den

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Klimawandel

Wer stoppt die Zerstörung?

Es werden täglich weltweit etwa 100 Tier- und Pflanzenarten ausgerottet. Gut hundertmal mehr als in „normalen“ Zeiten der Erdgeschichte. Die globale Erwärmung schreitet beschleunigt fort, man rechnet realistischerweise mit einer „4Grad-Welt“, die im Durchschnitt um vier Grad wärmer ist als in einer normalen geologischen Warmzeit. Man muss mit katastrophalen Folgen für alle Küstenregionen sowie mit ständigen Wetterkapriolen, Dürren und Überschwemmungen rechnen.

Die Dynamik der Artenvernichtung und des Klimawandels nimmt vorläufig weiter zu, und die Wirtschaftspolitik praktisch aller Länder ist darauf ausgerichtet, die Dynamik zu verstärken statt abzuschwächen.

Wie kann diese zerstörerische Dynamik gebremst und schließlich gestoppt werden?

Ernst Ulrich v. Weizsäcker

Der Saal der Dorfgaststätte Neunfinger in Randerath war gut besucht, als sich die Initiative Heinsberg Smart City dort am 21. November vorstellte. Ortsvorsteher Alexander Schmitz machte sich gleich eingangs stark für Energiethemen. Doch auch andere Ideen, wie man das Leben in Randerath lebenswerter machen könnte, gab es viele. Diese dann auch zu ihrem persönlichen Thema zu machen, das erwies sich für die anwesenden Randerather dann zum Teil wohl eher als Herausforderung.

Anstoß  nahm man vor allem an der Verkehrssituation mit der von LKW und Traktoren völlig überlasteten Hauptstraße im Dorf. Es wurde von vielen Versuchen berichtet, die man bereits unternommen hat, um diesen Zustand zu verbessern, leider vergebens. „Wenn sich ein LKW und Traktor begegnen, weichen diese auf den Gehweg aus, weil die Straße viel zu eng ist. Als Fußgänger lebt man da echt gefährlich. Es muss sich etwas ändern, ehe jemand umgefahren wird“, so und ähnlich lautete die Kritik.

Auch mangele es an der Kommunikation im Dorf. Wichtige Termine erfahre man oft zu spät. Den Austausch über soziale Netzwerke lehnten die vor allem älteren Anwesenden vehement ab. Man schlug als Alternative die Verteilung einer Dorfzeitung vor – und voller Enthusiasmus, ein Bürgercafé für Randerath, einen Treffpunkt für alle Generationen. Wer sich für diese Idee mit engagieren möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei der Initiative Heinsberg Smart City zu melden.