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E-Rallye findet nicht statt

2010 sind wir als Initiative angetreten, mit dem Ziel im Jahre 2012 zwölf Elektroautos im Stadtgebiet Heinsberg zu haben. Diese Teiletappe wurde erfolgreich geschafft. In den

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Klimawandel

Wer stoppt die Zerstörung?

Es werden täglich weltweit etwa 100 Tier- und Pflanzenarten ausgerottet. Gut hundertmal mehr als in „normalen“ Zeiten der Erdgeschichte. Die globale Erwärmung schreitet beschleunigt fort, man rechnet realistischerweise mit einer „4Grad-Welt“, die im Durchschnitt um vier Grad wärmer ist als in einer normalen geologischen Warmzeit. Man muss mit katastrophalen Folgen für alle Küstenregionen sowie mit ständigen Wetterkapriolen, Dürren und Überschwemmungen rechnen.

Die Dynamik der Artenvernichtung und des Klimawandels nimmt vorläufig weiter zu, und die Wirtschaftspolitik praktisch aller Länder ist darauf ausgerichtet, die Dynamik zu verstärken statt abzuschwächen.

Wie kann diese zerstörerische Dynamik gebremst und schließlich gestoppt werden?

Ernst Ulrich v. Weizsäcker

Rund 60 Dremmener Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen MdB Wilfried Oellers, selbst Anwohner in Dremmen, kamen am 2. November zur Bürgerversammlung im Sängerheim. Eingeladen hatten die Initiative Heinsberg Smart City und der Ortsvorsteher Albert Heitzer. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage: Wie können wir gemeinsam das Klima und damit die Lebensqualität in Dremmen verbessern.

Thomas Back, aktives Mitglied im Arbeitskreis der Initiative Heinsberg Smart City und selbst engagierter Bürger in Dremmen, stellte die Vision und Ziele von Heinsberg Smart City vor: „Wir wollen Heinsberg effizienter, technologisch fortschrittlicher und grüner gestalten, damit wir die erste Smart City in der Region werden“.

Wie man dies im Ortsteil Dremmen erreichen könnte, dazu lieferten die Bürgerinnen und Bürger in offener und lebhafter Diskussion viele Ideen und Beiträge. Diese wurden auf Flipchart gesammelt und es fanden sich Themenpaten für die weit über zehn Projektideen. Die meisten Themen betrafen die Infrastruktur in Dremmen, wie die öffentliche Beleuchtung, die Verkehrs- und Parksituation, den Leerstand im Ortskern, fehlende Geschäfte, die Sauberkeit und den Umgang mit Energie.

Nun geht es um die Konzeptionierung und Umsetzung der Projekte. Darum kümmern sich die Themenpaten zusammen mit ihren Teams, mit Unterstützung der Initiative Heinsberg Smart City.

Dies war die erste Veranstaltung im Rahmen einer Reihe von Bürgerversammlungen und Dorfgesprächen, mit denen die Initiative Heinsberg Smart City den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern sucht. Ziel ist es, engagierten Anwohnern eine Plattform für mehr Bürgerbeteiligung anzubieten und so über Vernetzung die Umsetzung von konkreten Projekten für eine bessere Lebensqualität aktiv zu begleiten. Nächster Termin ist das Dorfgespräch am 8. November in der Bürgerhalle in Karken.